Backblaze – Die Online Backup-Lösung für Fotografen

Backblaze – Die Online Backup-Lösung für Fotografen

4.6/5 - (31 Abstimmungen)

Eine spannende Sache, die ich an der Fotografie liebe, ist, dass sie einen dazu zwingt, sich mit einer Vielzahl von Themen auseinanderzusetzen. Von der Ausrüstung über die Technik bis hin zur Nachbearbeitung: Es gibt immer etwas Neues zu lernen und zu verbessern. Ein Aspekt, mit dem ich mich allerdings lange Zeit überhaupt nicht auseinander gesetzt hatte, betrifft die Sicherung meiner Daten. Insbesondere meines Rohmaterials, das sich im Laufe der Jahre auf meinem Rechner und diversen externen Festplatten angesammelt hat. Denn Gedanken darüber macht man sich bekanntlich immer erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Wenn wir Dateien versehentlich überschreiben oder löschen, die Festplatte nicht mehr gelesen oder – worst case! – gar der ganze Computer gestohlen wird.

Um meine reine Offline-Backup-Strategie sinnvoll zu ergänzen habe ich mich in diesem Jahr daher erstmals auch mit verschiedenen Cloud-Anbietern auseinandergesetzt und mich schlussendlich für Backblaze entschieden.

Ein Anbieter, der zunehmend auch bei Fotografen immer beliebter wird. Denn neben einer einfach gehaltenen App, die im Hintergrund als Systemdienst läuft, wird der zur Verfügung stehende Speicherplatz auf den Backblaze-Servern nicht limitiert. Und das ist insbesondere in Hinblick auf RAW-Dateien natürlich ein ganz großer Pluspunkt. Neben der Möglichkeit, einzelne Dateien wiederherzustellen, kann Backblaze dir zudem eine vollständige Ersatzfestplatte mit all deinen Daten und Bildern zusenden.

 

Backblaze

 

Warum ist Backblaze vor allem für Fotografen geeignet?

Weil Backblaze dir mehr Platz gibt, als du im Leben wahrscheinlich benötigen wirst. Denn es gibt grundsätzlich keine Begrenzung für die Größe einer Datei oder die Gesamtgröße eines Backups, das man auf die Backblaze-Server schaufelt. Wenn du also Daten in einer Größenordnung von, sagen wir, 500 Terrabyte hättest, könntest du diese rein technisch gesehen auch sichern.

Darüberhinaus hat mich vor allem die Einfachheit des Dienstes überzeugt. Bei Backblaze kann man weniger individuell festlegen, welche Daten gesichert werden sollen als bei der Konkurrenz. Für mich persönlich ein großer Vorteil, da die externen Laufwerke, die ich sichern möchte, nur Foto- und Videodateien enthalten. Es gibt keine selektiven Synchronisierungsoptionen, die ich für meine Sicherungslaufwerke aktivieren muss. Zudem gibt es eine Schnittstelle zum Durchsuchen und Wiederherstellen von Dateien. In meiner Backup-Strategie zum Beispiel habe ich einige Festplatten und Partitionen, die meinen Workflow aufteilen. Bin ich unterwegs, habe ich jedoch nicht immer all meine externen Festplatten dabei. Möchte ich nun aber explizit auf eine Datei zugreifen, ist das schon ein Problem. Mit Backblaze dagegen habe ich jederzeit Zugriff auf alles, was ich brauche (natürlich nur, sofern es Teil einer Sicherung ist).

 

Was Backblaze von der Konkurrenz abhebt

Neben der reinen Backup-Lösung hast du außerdem die Möglichkeit, innerhalb deines Kontos B2 Cloud Storage zu aktivieren. Damit kannst du beispielsweise ganze RAID-Systeme oder andere große Datenmengen sichern. Für Hobbyfotografen wird das zugegeben eher uninteressant sein. Ich selbst nutze B2 jedoch parallel zur dauerhaften Sicherung von Bildern, die mir ungemein wichtig sind. Aus Neuseeland zum Beispiel, wohin es mich so schnell sicher nicht wieder verschlagen wird. Alle Daten, die in sogenannten Buckets abgelegt werden, können zudem per Freigabelink mit anderen geteilt werden – eine Funktion, die nicht über die reine Backup-Lösung verfügbar ist.

Eine weitere Funktion, die selten Erwähnung findet, ist die Möglichkeit, deinen Computer zu orten. Die Nutzung von Backblaze ist daher auch in Hinblick auf Diebstahl eine zusätzliche Maßnahme, die du ergreifen kannst, um einen gestohlenen Computer zu lokalisieren.

 

Was kostet die Datensicherung mit Backblaze?

Wenn du dich für das Backblaze Personal Backup entscheidest, zahlst du monatlich 7 Dollar. Das entspricht derzeit etwa 6,20 Euro. Wählst du die jährliche Zahlweise, schlägt das mit 70 Dollar, also rund 62 Euro, zu Buche. Wenn du den Dienst zunächst ausprobieren möchtest, bietet dir Backblaze hierfür eine 15tägige Testphase an, die anschließend automatisch endet, sofern du dich nicht für ein kostenpflichtiges Abo entscheidest.

Die Gewissheit, dass all deine Daten jederzeit und sicher gebackupt sind, kostet dich monatlich also nicht mehr als ein anständiger Döner. Und wenn du dich über diesen Link registrierst, schenkt Backblaze uns beiden sogar einen ganzen Monat Personal Backup.

Lass mich in den Kommentaren gern wissen, wie deine Backup-Strategie aussieht und ob du bereits Erfahrungen mit Cloud-Anbietern gemacht hast.

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